Über das Projekt
Hier liegen Windows-Programme, die ich für meine eigene Arbeit baue und offen halte. Sie dienen Verschiedenem — Dokumenten, Video, Ton, Datenträgern, Texterkennung, der Pflege der Maschine selbst —, sind aber gleich gebaut, und das ist kein Zufall.
Ein Programm lebt in seinem Ordner
Portabilität ist hier keine Bequemlichkeit, sondern eine Eigenschaft. Das Programm liegt in seinem Ordner und läuft von dort: es schreibt nichts in die Registry, verstreut keine Dateien im System und verlangt keine Installation. Den Ordner löschen heißt es spurlos entfernen; den Ordner kopieren heißt es umziehen.
Alles Weitere folgt daraus. Einstellungen reisen mit dem Programm, statt auf jeder Maschine neu zusammengesucht zu werden. Das Aktualisieren streitet nicht mit dem System: die Bestandteile im Ordner erneuern sich einzeln und verlangen nie eine Neuinstallation des Ganzen.
Zehn Megabyte entfalten sich zur Suite
Der Code selbst umfasst wenige Megabyte. Schwer wird ein Produkt nicht durch seine Zeilen, sondern durch das, was es mitbringt: Laufzeitumgebungen, Codecs, Modelle, Engines. Deshalb ist ein Build eine Entfaltung — der Code holt und baut seine Umgebung nach Manifest selbst. Aus zehn Megabyte Quelltext wächst eine Suite von Gigabyte, und jeder Teil davon lässt sich getrennt erneuern.
Das Fenster steht auf geprüftem Grund
Der Wert dieser Programme liegt nicht im bequemen Fenster. Unter jeder Oberfläche liegt ein Fundament aus Kommandozeilenwerkzeugen, vielfach geprüft und für sich lauffähig. Das Fenster ist eine Art, es zu benutzen, nicht das, was trägt: jede Operation lässt sich aus der Kommandozeile aufrufen, und manchmal ist das der einzig vernünftige Weg — im Skript, auf einer fernen Maschine, ohne jemanden vor dem Bildschirm.
Daher das gemeinsame Aussehen. Die Oberflächen ähneln einander nicht der Schönheit wegen: dahinter steckt dieselbe Mechanik, und sie zeigt, was geschieht, worauf es beruht und was als Nächstes kommt.
Installer sind zum Aktualisieren da, nicht zum Installieren
Setup-Pakete für gewohnte Programme wiederholen hunderte andere — sofern man nur den ersten Start betrachtet. Der Sinn liegt anderswo: sie aktualisieren portable Fassungen, für die es sonst niemanden gibt, und installieren die gewöhnlichen so, wie Sie es brauchen, nicht wie ein Assistent es vorschlägt.
Audion TC
Ein besonderer Stolz. Ein Dateimanager, der zum System im System wird: er ersetzt die Windows-Einstellungen, installiert und aktualisiert Programme, ohne die Dateifenster zu verlassen. Ohne Scoop und ähnliche Verwalter, die sich schlecht auf eine andere Maschine bringen lassen — hier zieht alles mit dem Ordner um.
Nichts davon steht zum Verkauf und ruft zu nichts auf. Bei mir läuft es; Ihnen mag es nützen. Offener Quelltext unter Apache 2.0.